Diebolds im Fahrgeschäft

Tradition seit über 120 Jahren

Schaustellertradition

Mit Stolz können wir auf eine über 120-jährige Schaustellertradition zurückblicken. Die Geschichte der Familie Diebold reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1896 war Donat Diebold als „Karussellbesitzer“ gemeldet. Seine Reiseroute begrenzte sich damals – anhand seiner Aufzeichnungen – auf den Raum Augsburg.

Donat Diebold, eines der sechs Kinder von Donat und Maria Diebold, baute 1930 mit seinen drei Brüdern schließlich sein erstes eigenes Kindersportkarussell, welches später an den Wiener Prater verkauft wurde. Ende der 40er Jahre betrieb die Familie Diebold die Raketenfahrt zum Mond.

Später gastierte die Familie Diebold mit dem Fahrgeschäft Swing-o-Plane auf vielen großen Veranstaltungen in Bremen, München, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart. Um das Jahr 1950 baute die Familie Diebold den ersten eigenen Autoscooter, auf den noch weitere folgen sollten. Anno 1960 kaufte Edmund Diebold sen. den ersten Autoscooter der Firma Mack, welcher bis 2018 im Familienbesitz war. In der Folge war Edmund Diebold sen. maßgeblich an der Weiterentwicklung im Sektor Autoscooter beteiligt. So führte er zum Beispiel um das Jahr 1958 den Chipautomaten ein. Konstruktiv und kreativ beteiligte er sich an ehrenamtlichen Tätigkeiten im schwäbischen und im süddeutschen Schaustellerverband. Bis heute ist er erfolgreich und mit vollem Einsatz im Schaustellergewerbe tätig.

Edmund Diebold jr.

Seit 1983 bin ich mit dem Mack-6-Säulen-Autoscooter im Autoscooter-Geschäft selbstständig. Im Jahre 1990 erwarb ich dann meinen ersten Mack-2-Säulen-Autoscooter – den Superskooter. Dieses Fahrgeschäft und die Engelespyramide betreibe ich heute zusammen mit meiner Ehefrau Monika Diebold. 2018 erwarben wir zusätzlich eine weitere, moderne Scooteranlage: den New York Soundblaster. Mit diesen Autoscootern sind wir auf vielen renommierten Volksfesten vertreten. Beim Volksfestpublikum sind wir bekannt für den zuverlässigen Betrieb und erfreuen uns einer großer Stammkundschaft, von der auch die Volksfeste profitieren. 

Kindersportkarusell 1930

Philosophie

Der Name Diebold steht in Deutschland für Autoscooter. Wir, Edmund Diebold jr. und Monika Diebold, sind gewillt, dieser Tradition auch zukünftig unseren Namen und unser Gesicht zu geben. Wir stehen für schaustellerische Werte und Tugenden. Es ist für uns selbstverständlich, stets auf allen Volksfesten persönlich anwesend zu sein.

Neben den Fahrgeschäften betreiben wir mit der Engelespyramide ein weiteres spektakuläres Schaugeschäft. Dieses kommt zur Weihnachtszeit hauptsächlich auf dem Augsburger Christkindlesmarkt zum Einsatz.

Unser Unternehmen ist offen für unterschiedliche schaustellerische Geschäfte. Wir stehen für Innovation, Kreativität und Unternehmergeist Dennoch hängt unser Herz – historisch bedingt– im besonderen Maße am Autoscooter.

Unsere Geschichte

  • 1896 – 1944

    Hängekarussell • Das erste Fahrgeschäft wird bis in die 40er Jahre betrieben.

  • Kindersportkarussell • Erstes Karussell seiner Art, welches auf Rädern betrieben wird.

    1930

  • 1946 – 1950

    Raketenfahrt zum Mond • Schon 21 Jahre vor der tatsächlichen Mondlandung, auf den Spuren von Jules Verne.

  • Erster Autoscooter & historische Orgel • Erster eigener Autoscooter wird gebaut und eine historische Orgel (erb. 1912) verstärken die Schaustellerflotte.

    1950

  • 1958 – 1977

    Sturzbomber • Damals die absolute Mutprobe für jeden Halbstarken und alle Junggebliebenen.

  • 6-Säulen-Autoscooter • Erster eigener freitragender 6-Säulen-Autoscooter wird gebaut.

    1960 – 2018

  • 1980

    Moderner 2-Säulen Autoscooter • Erster 2-Säulen-Scooter der Familie Diebold

  • Superskooter • Edmund Diebold Jr. erwirbt den innovativen 2-Säulen-Autoscooter

    1990

  • 2002

    Engelespyramide • Festlicher Glühweinstand in Form einer Weihnachtspyramide.

  • New York Soundblaster • Neueste Technik & Innovationen stehen immer im Vordergrund.

    2018

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